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Marktbericht
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104 % Umsatzwachstum und Bank of America mit 1,06 Mrd. USD neu eingestiegen, doch der Chairman verkaufte im September für 51 Mio. USD

Astera Labs verdoppelte den Quartalsumsatz auf 392 Mio. USD und übertraf den EPS-Konsens um 16 Cent — institutionelle Großinvestoren kaufen, während Insider Kasse machen.

Bank of America hat im zweiten Quartal eine neue Position von 2,20 Millionen Aktien im Wert von rund 1,06 Mrd. USD aufgebaut. Das ist kein kleines Bekenntnis. Gleichzeitig trennte sich Chairman Manuel Alba Anfang September von 183.000 Aktien zu 280,13 USD — 51,3 Mio. USD in einer einzigen Transaktion. Wer hat recht?

Die Quartalszahlen liefern zumindest ein klares Bild: Astera Labs meldete einen Umsatz von 392,4 Mio. USD, ein Plus von 104,5 % gegenüber dem Vorjahr, und ein EPS von 0,80 USD bei einer Konsensschätzung von 0,69 USD. Das sind keine knappen Schläge — das ist ein deutlicher Beat in einem Segment, das der Markt gerade mit Aufschlägen bezahlt.

Der heutige Kursanstieg ist Teil einer mehrtägigen Bewegung: Am 17. September sprang die Aktie um 9,1 % auf 293,56 USD, am 16. September waren es 6,52 %. Volumen von 4,13 Millionen Aktien liegt leicht unter dem 30-Tage-Schnitt von 5,25 Millionen — kein Panik-Kaufrausch, eher geordnetes Momentum.

Hinzu kommen Spekulationen über eine S&P-500-Aufnahme: Am 4. September sprang die Aktie um 10 %, weil Trader auf eine Inklusion bei der Quartals-Neugewichtung wetteten. S&P Dow Jones Indices wollte Änderungen nach Börsenschluss am 18. September bekanntgeben — das erklärt einen Teil des Drucks in den Tagen davor.

21 Analysten sehen die Aktie im Schnitt bei 348,33 USD, das Rating lautet „Moderate Buy”. Neben Bank of America haben auch California State Teachers Retirement System (plus 2,2 % im Bestand) und Twin Peaks Capital (neue Position, 10.000 Aktien) zugekauft. Institutionelle Eigentümer halten insgesamt rund 60,5 % der Aktien.

Albas Verkauf — rund 12 % seines Anteils — hat den Markt kurzzeitig belastet, am 14. September fiel die Aktie vorbörslich um 5,58 %. Inzwischen scheint diese Transaktion verdaut. Ob das Urteil korrekt ist, hängt davon ab, wie sich die S&P-Entscheidung und der nächste Earnings Call entwickeln.

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