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Marktbericht
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Kann McDonald’s die Kosten der NEXT-Strategie schultern, bevor der US-Kundenverkehr wieder anzieht?

Der Investor Day brachte Ziele bis 2030, aber keine kurzfristige Umsatzbeschleunigung. UBS und Jefferies senkten ihre Kursziele — und RBC erwartet eine Erholung frühestens ab Q1 2027.

McDonald’s hat am 23. September 2026 seinen Investor Day genutzt, um die langfristige „NEXT”-Strategie vorzustellen. Das Problem: Der Markt wollte keine Roadmap bis 2030, sondern Belege dafür, dass die schwache US-Nachfrage dreht. Die bekam er nicht.

Die Aktie verlor rund 5,8 % — und das ist keine Überreaktion auf eine Kleinigkeit. McDonald’s plant umfangreiche Unterstützung für Franchise-Nehmer, Restaurantumbauten und weitere Investitionen. Diese Ausgaben belasten die Margen in den nächsten Quartalen, während konkrete Umsatzverbesserungen erst später sichtbar werden sollen. Morgan-Stanley-Analyst Brian Harbour hatte genau das befürchtet: Diskussionen über Zeitplan und Kosten könnten verhindern, dass der Investor Day unmittelbar positiv auf Bewertung oder Gewinnschätzungen wirkt.

Die Analysten reagierten entsprechend. UBS senkte das Kursziel von 340 auf 320 US-Dollar, RBC von 295 auf 290 US-Dollar, Jefferies von 350 auf 325 US-Dollar. KeyBanc hielt an „Overweight” mit 305 US-Dollar fest — aber auch das liegt deutlich unter den früheren Erwartungen. Der Konsens bleibt konstruktiv, die Kursziele wandern trotzdem nach unten.

Das eigentliche Problem ist nicht die Strategie selbst, sondern ihr Timing. Die US-Absatzentwicklung gilt weiterhin als verhalten, und RBC sieht eine Verbesserung der Stimmung frühestens ab Q1 2027, wenn das vergleichbare Umsatzwachstum wieder anzieht. Bis dahin fehlt der Aktie ein kurzfristiger Katalysator.

Der nächste Quartalsbericht ist für den 4. November 2026 angesetzt, der EPS-Konsens liegt bei 3,39 US-Dollar. Bis dahin dürfte der Markt jeden verfügbaren Hinweis auf den US-Kundenverkehr genau beobachten — und wenig Geduld für weitere Kostendiskussionen mitbringen.

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